Das Global Warming Potential (GWP)
Grundsätzlich lässt sich zwischen natürlichen Kältemitteln wie Propan (R290) und synthetisch hergestellten Kältemitteln wie R32 unterscheiden. Letztere werden auch als F-Gase bezeichnet. Sie haben den Nachteil, dass sie ein deutlich höheres Treibhauspotenzial als natürliche Kältemittel aufweisen.
Entscheidend ist das sogenannte Global Warming Potential, auch als GWP abgekürzt. Diese Kennzahl gibt an, wie stark ein Kältemittel die Atmosphäre belastet, wenn es beispielsweise durch eine Leckage austritt. Der GWP-Wert beschreibt die Umweltwirkung eines Kältemittels über einen Zeitraum von 100 Jahren im Vergleich zu CO2, das mit einem Referenzwert von 1 angegeben wird.
Zum Vergleich: Das natürliche Kältemittel R290 weist einen GWP-Wert von 3 auf, das synthetisch hergestellte F-Gas R32 einen GWP-Wert von 675. Das bedeutet: Wenn ein Kilogramm R32 vollständig in die Atmosphäre entweicht, entspricht dessen Klimawirkung über einen Zeitraum von 100 Jahren ungefähr der von 675 Kilogramm CO2.